Klavierrestaurierung

Unsere Erfahrung reicht zurück in die späten 1950er Jahre, in die traditionsreiche Klavierfabrik Schulze Pollmann in Bozen, wo Herr Saccuman jede Phase des Handwerks erlernte — vom Möbelbau bis zur Mechanik, dem Herzstück des Klaviers. Nach mehr als 15 Jahren in der Fabrik gründete er gemeinsam mit Herrn Favretto ein Unternehmen mit klarem Ziel: keine neuen Klaviere zu bauen, sondern antiken Instrumenten neues Leben einzuhauchen — gesucht in Deutschland, Frankreich und England und in unsere Werkstatt in der Via Alessandria gebracht.

Heute, in dritter Generation, restaurieren wir Klaviere weiterhin mit derselben handwerklichen Sorgfalt.

Der Restaurierungsprozess. Jedes Klavier wird vollständig zerlegt. Jede Komponente wird geprüft, um zu entscheiden, ob sie wiederverwendet, überholt oder durch Originalteile ersetzt werden muss — angepasst oder von Hand nachgebaut, wenn nicht mehr erhältlich. Gehäuse, Resonanzboden und Stege werden untersucht und instandgesetzt; das Gusseisen wird neu lackiert und wieder eingebaut; Filze, Saiten und Wirbel werden erneuert, einschließlich handgefertigter umsponnener Saiten, die exakt den Originalmaßen entsprechen. Die Gesamtspannung der Saiten übersteigt 16 Tonnen — deshalb ist eine vorherige strukturelle Prüfung unerlässlich.

Tastatur und Mechanik werden Bauteil für Bauteil überholt — Filze, Leder, Federn, Stifte —, bis jede Bewegung wieder wie neu reagiert. Das Gehäuse kann in der Originalfarbe oder nach Kundenwunsch neu lackiert werden, glänzend oder satiniert. Den Abschluss der Restaurierung bilden Intonation und Endstimmung, die Phase, die dem gesamten Werk sein Gleichgewicht verleiht.

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